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Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Beratungsangebote

Hinweis:

Alle oberösterreichischen Kinderbetreuungseinrichtungen haben wir in einer einzigartigen Datenbank zusammengefasst.

 

Institutionelle Kinderbetreuung

  • Krabbelstube
    Krabbelstuben sind Betreuungseinrichtungen für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren und hauptsächlich für berufstätige Eltern vorgesehen. Daher haben diese Einrichtungen oftmals ganztägig, 5 Tage pro Woche und ganzjährig geöffnet. Die Höhe der Elternbeiträge variieren zwischen den jeweiligen Trägern, ab dem 30. Lebensmonat sind sie kostenlos.
     

  • Kindergärten
    Ab dem vollendeten 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt können Kinder in Oberösterreich seit September 2009 kostenlos einen Kindergarten besuchen.

    Ein überwiegender Teil der Kindergärten bietet ganztägige Öffnungszeiten an. Nähere Informationen zu den Anmeldungen erhalten Sie beim Familienservicebüro des OÖ Familienbundes, bei Ihrem Gemeindeamt/Magistrat, bzw. beim Kindergarten selbst oder bei der jeweiligen Trägerorganisation.

  • Horte
    Horte sind Erziehungs- und Bildungseinrichtungen mit ganzheitlichem Bildungsauftrag für Kinder im schulpflichtigen Alter. Sie bieten Lernförderung, Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung und sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder an.
    Die meist bedarfsgerechten Öffnungszeiten – auch an schulfreien Tagen oder in die Ferien – kommen den Bedürfnissen der Eltern entgegen.
    Die Kosten für einen Hortplatz sind sozial gestaffelt.

  • Saisonkindergärten, Saisonhorte
    Dabei handelt es sich um saisonale öffentliche Kinderbetreuungseinrichtungen wie Kindergärten und Horte, die Betreuung auch während der Ferien anbieten. Die Öffnungszeiten sind stets bedarfsgerecht festgelegt.

  • Integrationskindergärten
    In Integrationskindergärten werden Kinder mit und ohne Handicaps sowie Jungen und Mädchen der unterschiedlichsten Nationalitäten gemeinsam betreut. Konzipiert sind Integrationskindergärten als Gegengewicht zu Ausgrenzung und Diskriminierung: es geht um soziales Lernen; Kinder sollen lernen und es als selbstverständlich ansehen, dass ihre Freunde mitunter anders sind als sie selbst.

 

 

Alternative Kinderbetreuung

  • Au-Pair
    Junge Menschen aus dem Ausland mit Deutschgrundkenntnissen übernehmen gegen freie Kost und Logis, Familienanschluss und ein Taschengeld die Kinderbetreuung und leichte Haushaltstätigkeiten.
    Der besondere Vorteil dieser Betreuungsform ist die Flexibilität: ein Au Pair ist in die Familie integriert und somit auch kurzfristig verfügbar.

Tipp:

Der OÖ Familienbund vermittelt mit Genehmigung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Au Pairs zu Gastfamilien und steht diesen bei Abwicklung der notwendigen Formalitäten (Visum, Arbeitserlaubnis etc.) vor, während und nach dem Aufenthalt mit Rat und Tat zur Seite.

 

  • Babysitter
    Babysitter sind Betreuungspersonen, vorwiegend Schüler/innen und Student/innen, die stundenweise Kinderbetreuung direkt im Haus der Familie übernehmen.
    Diese Betreuungsform eignet sich besonders für Abende oder für stundenweise Betreuung zur Überbrückung von zeitlichen Engpässen.

Tipp:

In der Babysitterbörse des OÖ Familienbundes sind derzeit etwa 400 Betreuungspersonen registriert.

 

  • Eltern-Kind-Zentren
    Ihr Ziel ist die Förderung der Beziehung zwischen Eltern und Kind.
    In diesem Rahmen werden verschiedenste Aktivitäten und Services rund um Schwangerschaft und Geburt, Elternbildung usw. angeboten. Außerdem gibt es Spielgruppen und die Möglichkeit eines Austausches mit anderen jungen Familien.
    Angeboten werden außerdem tage- oder stundenweise Betreuungen oder schwerpunktmäßige Kinderbetreuung, wie Naturkindergruppen.

  • Ferienbetreuung
    Ergänzend zu Saisonkindergärten und -horten gibt es verschiedene Organisationen bzw. Veranstalter (OÖ Familienbund, Kinderfreunde, Jugendservice usw.), die Ferienbetreuung für Kinder anbieten.
    Die Angebote richten sich an Kinder zwischen 5 und 14 Jahren und umfassen Ferienspiele, Feriencamps, Lernwochen und so weiter.

  • Leihoma/-opa
    Leihomas oder -opas übernehmen in der Familie meist die Rolle von fehlenden Großeltern. Es handelt sich dabei um ältere, körperlich und geistig noch rüstige Personen, die gerne regelmäßig auf Kinder aufpassen möchten, häufig in der eigenen Familie aber keine Möglichkeit dazu haben.

  • Tageseltern
    Tagesmütter/-väter betreuen mehrere Kinder unterschiedlichen Alters im eigenen Haushalt und gewährleisten eine familienähnliche Situation. Eine Tagesmutter kann bis zu vier Kinder – einschließlich der eigenen – gleichzeitig betreuen und benötigt neben einer entsprechenden Qualifizierung (der OÖ Familienbund bietet Tageselternausbildungen an!) einen Bescheid zur Betreuung von Tageskindern, der vom Land OÖ ausgestellt wird.
    Die Elternbeiträge sind sozial gestaffelt, das Mittagessen wird extra verrechnet. 

  • Kinderbetreuungstausch 
    Beim Kinderbetreuungstausch geht es darum, die eigenen Kinder unentgeltlich in die Obhut einer anderen Familie zu geben und dafür im Gegenzug zu einem anderen Zeitpunkt die Kinder der anderen Familie zu betreuen.

Hinweis:

Das Familienservicebüro des OÖ Familienbundes stellt dazu eine vermittelnde Internetplattform zur Verfügung, auf der Eltern sich kostenlos registrieren und eine passende Familie zum Kinderbetreuungstausch kennen lernen können.

 

  • Kinderbetreuung an Universitäten
    Manche Universitäten bieten Kinderbetreuungseinrichtungen speziell für die Kinder von Studierenden an, so auch die Johannes Kepler Universität in Linz im Rahmen des Kinderbüros.

  • Private Initiativen
    Diese sind privat, meist als Vereine organisiert.
    Beispielhaft seien Spiel- und Kindergruppen genannt. Eine aktive Mitarbeit der Eltern ist meist erwünscht und auch notwendig.

 

Tipp:

Unter der kostenlosen Service-Hotline des OÖ Familienbundes 0800 - 102310 erhalten Sie kompetente Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Kinderbetreuungsmöglichkeit.